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'S Fachl - innovativ & nachhaltig

Thomas Matla hat ein Interview mit Roland Huber, 's Fachl-Franchisenehmer der ersten Stunde sowie Expansionsleiter der s Fachl GmbH für Deutschland und die Schweiz, über das innovative und nachhaltige Business-Konzept sowie die Franchise-Expansionsstrategie und -ziele geführt.

Roland Huber und Marie Ress, 's Fachl Salzburg © s Fachl GmbH
Roland Huber und Marie Ress, 's Fachl Salzburg © s Fachl GmbH

1. Thomas Matla: Guten Tag Herr Huber, das »'s Fachl« Business-Konzept stellt sich als eine Innovation im Einzelhandel dar. Was sind seine Besonderheiten und an welche End- und Mietkunden richten Sie sich damit?

Roland Huber: 's Fachl ist ein Mietregalkonzept mit der Idee, regionale Klein- und Kleinstproduzierende zu unterstützen und ihnen eine leistbare Verkaufsfläche zu bieten. Das Besondere daran ist, dass der Verkauf der Produkte oder Waren in fremden Namen und auf fremde Rechnung durchgeführt wird und die Abwicklung über ein selbstentwickeltes und sehr ausgereiftes Warenwirtschaftssystem passiert. Mieterseits richtet sich das Konzept an junge, kreative Manufakturen, Start-Ups sowie Gründer, die am Beginn ihrer gewerblichen Aktivitäten stehen. 's Fachl bietet ihnen oft das Sprungbrett diese auszubauen. Es mieten sich auch größere und bereits bekannte Unternehmungen ein, welche das Konzept als Präsentations- und Werbeplattform, zum Beispiel für neue, innovative Produkte, nutzen. Durch die bunte Mischung der unterschiedlichsten Produkte und Angebote wird jedes 's Fach-Geschäft zu einer wahren Entdeckungsreise. Somit sprechen wir die unterschiedlichsten Zielgruppen (Endkunden) an, vom Schüler und Studenten, bis zum Universitätsprofessor, von der Hausfrau und Mutter, bis zum Geschäftsmann, egal welchen Alters. Man geht in 's Fachl um sich inspirieren zu lassen und etwas Neues zu entdecken. Oder auch, um besondere Produkte zu erwerben, die es nur im 's Fachl gibt.

's Fachl Verkaufsflächen-Mietangebot © s Fachl GmbH
's Fachl Verkaufsflächen-Mietangebot © s Fachl GmbH

2. Thomas Matla: Wie kann man sich einen 's Fachl-Standort vorstellen, wie ist er ausgestattet und welches Markenerlebnis erwartet die Kunden und Kundinnen?

Roland Huber: Ein 's Fachl-Standort hat ca. 80 – 100m² Verkaufsfläche und befindet sich in guter Lage, in der Nähe des Zentrums einer Stadt ab ca. 70.000 Einwohner. Wir sehen uns nicht in der Hauptfußgängerzone oder dem Touristen-Hotspot einer Stadt, jedoch sollte es doch eine frequentierte und bekannte Lage sein, an der man gesehen und gefunden wird. Dies ist auch die Verpflichtung gegenüber unseren treuen Mietern. 

's Fachl CITYPARK GRAZ © s Fachl GmbH
's Fachl CITYPARK GRAZ © s Fachl GmbH

Der Hauptkunde des 's Fachl’s ist der Einheimische aus der Stadt, bzw. der Region. Der Tagestourist hätte für die Vielseitigkeit des `s Fachl-Sortiments nicht ausreichend Zeit.  Die Ausstattung und das Sortiment eines 's Fachl-Geschäftes obliegt im Großen und Ganzen dem jeweiligen Betreiber, also dem „Fachlmeister“. Wichtig ist hier, dass geschickt ein qualitatives und breites Spectrum ausgewählt wird. Gleichzeitig achten wir darauf, dass gewisse Produktgruppen nicht überpräsent vertreten sind. Die Aufgabe ist vermutlich ähnlich dem, eines Centermanagers in einem Einkaufszentrum, das heisst es kommt auf eine gesunde Abmischung des Angebotes an.

Das Sortiment reicht von Kunst und Design, über Schmuck, Textilien, Naturkosmetik und Dienstleistungen, bis hin zu kulinarischen Köstlichkeiten, meistens von Kleinmanufakturen. Oft ist ein 's Fachl-Geschäft mit einer „Mini-Gastronomie“ ergänzt. In Salzburg ist zum Beispiel seit Anbeginn eine kleine Barista-Ecke angeschlossen, wo köstlicher Espresso oder Cappuccino, aber auch Säfte, Tee’s oder ein Glas Wein, ausgeschenkt werden - allerdings nur als „Ergänzung“, quasi als „Add-on“ zur eigentlichen Idee.  Das hat sich sehr bewährt und ist eine wunderbare Synergie.

Kaffee-Ecke im 's Fachl-Geschäft © s Fachl GmbH
Kaffee-Ecke im 's Fachl-Geschäft © s Fachl GmbH

3. Thomas Matla: Sie haben eine spezielle 's Fachl-Software entwickelt, mit der Sie Ihre Mietkunden und Standortleiter*innen unterstützen. Was steckt dahinter und welche Vorteile bietet diese?

Roland Huber: Die Software oder besser gesagt, das 's Fachl-Administrations-Tool, ist das eigentliche Herzstück jedes 's Fachl-Standortes. Über dieses eigens entwickelte und einzigartige Warenwirtschaftssystem werden sämtliche Abläufe, sowohl in Richtung Mieter (Abrechnung, Verkaufsmails, Mietrechnungen, etc.) , als auch zum Endkunden (Verkauf der Produkte) verwaltet. Eigentlich „NUR“  mit Hilfe dieser IT-Lösung kann der Verkauf auf fremde Rechnung und in fremden Namen abgebildet werden. Dies ist auch bereits von den Finanzbehörden in der Schweiz, Deutschland und Österreich positiv abgesegnet worden. Dem 's Fachl-Betreiber wird mit diesem System – mit eigener Datenbank – der Zugriff auf unzählige Kleinmanufakturen aus den unterschiedlichsten Bereichen und Kategorien zur Verfügung gestellt. Damit hat er die Möglichkeit, Hersteller aus anderen Regionen in einfachster Form zu akquirieren.

4. Thomas Matla: Mit den 's Fachl-Ecken ermöglichen Sie den Betreiber*innen eines 's Fachl-Standortes ihren Wirkungskreis zu erweitern und neue Umsätze zu generieren. Wie funktioniert dieses Zusatzangebot?

Roland Huber: Das 's Fachl-Eck ist sozusagen die smarte Art der Expansion für den 's Fachl-Unternehmer in einer Stadt oder einer definierten Region. Es wurde entwickelt, um bestehende Einzelhandels-, Dienstleistungs-, aber auch Gastronomiebetriebe als 's Fachl „Aussenstelle“ zu erschließen. Das 's Fachl-Eck ist für kleine und mittelgroße Leerflächen in bereits bestehenden Geschäftslokalen geeignet, unter anderem in Restaurants, Kaffeehäusern, Concept Stores, aber auch Blumen- oder Geschenkläden. Neben der anteiligen Provision für vermietete Flächen sowie der Verkaufsprovision hat der Betreiber den Mehrwert, dass durch das angeschlossene 's Fachl-Eck neue Zielgruppen für sein eigentliches Gewerbe generiert werden.

's Fachl Sortiment (Ausschnitt) © s Fachl GmbH
's Fachl Sortiment (Ausschnitt) © s Fachl GmbH

5. Thomas Matla: Können Sie uns etwas zur 's Fachl-Story sagen, wie kam es zum Geschäftskonzept und warum nutzen Sie jetzt Franchising als Expansionsstrategie?

Roland Huber: Durch Zufall stieß man 2015 im deutschen Fernsehen auf einen Bericht über alternative und nachhaltige Vertriebsmöglichkeiten, eine davon war jenes des „Mietregal-Konzeptes“.  Christian Hammer und Markus Bauer, die zwei Gründer von 's Fachl, waren von der Idee gefesselt und haben es mit einem eigens programmierten Warenwirtschaftssystem revolutioniert – man könnte es auch „Mietregal-Konzept 2.0“ nennen. Sehr oft wurde ein solches System seitens Verwaltungsaufwand und Abwicklung bereits massiv unterschätz. Drei Monate später, im Oktober 2015, eröffnete man das erste „Pilot-'s Fachl“ im Herzen von Wien. Kunden, Interessenten, Mieter aber auch Journalisten wurden in kürzester Zeit darauf aufmerksam und die Fachl`n waren schon bald ausgebucht. Ich, aus einem völlig anderen Berufszweig kommend, wurde ebenfalls durch einen weiteren Zeitungsartikel im Jänner 2016 aufmerksam.  Lange Rede, kurzer Sinn, am 1. Juni 2016 wurde das 's Fachl in Salzburg eröffnet und hat die Erwartungen sogar übertroffen. Im selben Jahr folgten dann noch die Eröffnung von 's Fachl Graz und Linz sowie die Installation eines eigenen 's Fachl-Webshops. 2017 kam das 's Fachl-Dornbirn dazu. Ebenfalls in diesem Jahr erreichten wir die Schwelle von einer Mio. Euro, die wir an unsere Mieter ausbezahlen durften. 2018 kam der erste internationale Standort in Hamburg und 2019 in der Schweiz, in St. Gallen, dazu. Das klassische Franchising ist speziell in Österreich, Deutschland und der Schweiz eine erprobte, aber in sich wertneutrale Wachstums- und Marktdurchdringungsstrategie sowie ein Qualitätsmerkmal für ein erprobtes und erfolgreiches Geschäftskonzept. In unserer jungen Firmengeschichte bringt jeder neue Partner seine eigene Expertise mit, die wiederum ungemein bereichernd für das Unternehmen ist. Gemeinsam mit unseren Partnern bestimmen wir dann, wohin die Reise in Zukunft geht.

's Fachl - Außenansicht © s Fachl GmbH
's Fachl - Außenansicht © s Fachl GmbH

6. Thomas Matla: Über wie viele Standorte, in welchen Ländern, verfügt 's Fachl heute, in welche Länder wollen Sie expandieren und welche Franchisenehmer*innen suchen Sie dafür?

Roland Huber: Wir zählen aktuell über 20 Standorte in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Sie realisieren über 10 Mio. Euro Verkaufsumsatz (ausbezahltes Guthaben an Mieter) sowie über eine Mio. verkaufte Produkte für unsere Produzenten. Der Fokus in der Expansion liegt zur Zeit auf Deutschland und der Schweiz. Hier gibt es, aufgrund der Sprache, die größten Chancen und Synergiemöglichkeiten. In Deutschland führen wir zurzeit Gespräche im Raum Augsburg, Karlsruhe, Mainz, Kiel, Passau sowie in der Metropole Ruhr. In der Schweiz bahnen sich tolle Kontakte in Basel, Winterthur sowie Luzern an. Das Jahr 2021 sollte also spannend werden. Generell ist das Warenwirtschaftssystem in allen Sprachen der Erde abbildbar. Meistens beginnt der erste Schritt von Aktivitäten in einem anderen Land mit einer Anfrage eines „'s Fachl-Konzept-Infizierten“, einem Interessenten, der in seinem Land quasi der 's Fachl-Pionier ist. So sprechen wir zurzeit auch bereits mit möglichen 's Fachl-Betreibern in Ungarn, Kroaten und Italien. Die Definition oder Beschreibung für eine(n) zukünfige(n) Franchisenehmer*in ist schwierig. Neben einer gewissen Lebenserfahrung und dem Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge, ist vermutlich die Identifizierung mit der Geschäftsidee selbst und die daraus resultierende Leidenschaft das Wichtigste.

Nachhaltigkeit im Vertriebskonzept © s Fachl GmbH
Nachhaltigkeit im Vertriebskonzept © s Fachl GmbH

7. Thomas Matla: Zu guter Letzt, wie stehen Sie mit dem 's Fachl-Konzept zum Thema Nachhaltigkeit?

Roland Huber: Das Thema "Nachhaltigkeit" ist eine der Grund-Essenzen des 's Fachl-Konzeptes und macht 's Fachl von Anfang an aus. Speziell für kleinere, regionale Manufakturen oder Direktvermarkter, welche sich gerade am Beginn ihrer unternehmerischen Tätigkeit kein eigenes Geschäft in guter (Stadt-)Lage leisten können, ist dieses Konzept enorm hilfreich, denn es ist fair und leistbar. Ohne hohes Risiko, bieten wir eine Verkaufsfläche in guter Lage, verkaufen und bewerben den jeweiligen Hersteller bzw. das Produkt. Regionalität, BIO-Qualität und nachhaltige Produktion oder Herangehensweisen des jeweiligen Unternehmens, unabhängig ob die Produkte aus dem kulinarischen oder aus dem "Non-Food-Bereich" kommen, haben bei uns oberste Priorität.

Unser besonderes Konzept basiert auf Regionalität, Nachhaltigkeit und Transparenz, weg vom Mainstream. Durch die breite Produktvielfalt erreichen wir eine große Anzahl an potentiellen regionalen Kunden, wodurch wiederum die regionale Wertschöpfung maßgeblich gefördert wird. „Last but not least“ bieten wir eine absolut nachhaltige Vertriebsmethode.

Thomas Matla: Herr Huber, vielen Dank für das informative und inspirierende Interview sowie viel Erfolg für die weitere Expansion ihres innovativen und nachhaltigen 's Fach-Franchise-Konzeptes.

Das Interview mit Roland Huber, 's Fachl-Franchisenehmer der ersten Stunde sowie Expansionsleiter der s Fachl GmbH für Deutschland und die Schweiz, führte Thomas Matla im Oktober 2020. Franchisenehmer-Interessenten aus der Schweiz können sich für einen unverbindlichen Austausch und Beratungen bezüglich des ‘s Fach-Franchisekonzeptes gern bei Thomas Matla melden.

E-Mail: tm @greenfranchiselab.com