Einfacher, zuverlässiger und angenehmer - ein Trend, den PORTAS seit vielen Jahren bedient

Thomas Matla im Interview mit Frank Jüttner, Abteilungsleiter Franchisenehmer-Service Europa

PORTAS ist ein Spezialist für clevere Renovierungslösungen und Europas Renovierer Nr. 1. Das Unternehmen wurde 1974 gegründet und expandiert seither über Franchising. Dabei konzentriert sich PORTAS nie allein nur auf die Handwerker/innen als Franchise-Nehmer/innen, sondern immer, über Generationen hinweg, auch auf die Unternehmer/innen-Familien. Diese nachhaltige, weitsichtig verantwortliche und wertschätzende Haltung und damit verbundene Unternehmenskultur hat uns u.a. bewogen, ein Gespräch mit Frank Jüttner, Abteilungsleiter Franchisenehmer-Service Europa, zu führen.

Thomas Matla: PORTAS konzentriert sich auf eine Marktnische im Handwerk und ist damit zu Europas Renovierer Nr. 1 aufgestiegen. Offensichtlich machen Sie vieles richtig. Wie schätzen Sie den Endkundenmarkt für Renovierungs- und Modernisierungsleistungen ein und welche Markttrends bedienen Sie?

Frank Jüttner, Copyright PORTAS
Frank Jüttner, Copyright PORTAS

Frank Jüttner: „Eine Studie der Plattform Houzz bestätigt, dass das „perfekte Zuhause“ für viele Deutsche eine hohe Bedeutung hat. Bei Eigentümern von Häusern und Wohnungen ist die Bereitschaft vorhanden, dafür Geld in Renovierungsprojekte zu investieren. Küche, Bad, Wohnzimmer und der Eingangsbereich werden vorzugsweise für eine Modernisierung in Betracht gezogen. PORTAS hat für die genannten Bereiche, aber auch darüber hinaus einiges zu bieten. Oft trifft PORTAS auf folgende Situation: Kunden haben zum Beispiel ihre Küche oder ihr Bad erneuert und erst danach fällt ihnen auf, dass die Türen nicht mehr zum jetzt gewählten Einrichtungsstil passen. Viele Menschen haben die Innentüren als Element zur Wohnraumgestaltung zunächst nicht im Blick. Dank der sorgsamen Vorgehensweise von PORTAS werden bereits renovierte Bereiche geschont und der Kunde erlebt die Verwandlung seiner vorhandenen Türen, Küche oder Treppe in sein Wunschdesign innerhalb von kürzester Zeit. Die Menschen wollen es immer einfacher, zuverlässiger und angenehmer haben, wenn sie einen Handwerker beauftragen. Auch dies ist ein Trend, den PORTAS seit vielen Jahren bedient.“ 

Thomas Matla: Welche Leistungen bieten Sie Handwerkern, um sie als Franchisenehmer zu gewinnen und langfristig halten zu können?

PORTAS Hochregallager, PORTAS DEUTSCHLAND Folien GmbH & Co. Fabrikations KG
PORTAS Hochregallager, PORTAS DEUTSCHLAND Folien GmbH & Co. Fabrikations KG

Frank Jüttner: „PORTAS stellt Handwerkern seinen bekannten Markennamen und die damit verbundenen Vorteile zur Verfügung. Dazu gehört ein umfangreiches Leistungspaket, das sich von den Bereichen Schulung, Ausbildung und Begleitung in der Unternehmensentwicklung über erprobte regionale Werbekonzepte bis hin zu hochwertigen exklusiven Materialien für die verschiedenen Renovierungsprogramme erstreckt. Die „just-in-time“-Lieferung von Materialien reduziert die Kosten für die Lagerhaltung und bringt eine hohe Flexibilität in der Abstimmung von Vertrieb und Produktion. Das bewährte System von PORTAS zur Interessenten- und Kundengewinnung sichert auf der Basis einer maßgeschneiderten Aktions-Adressen-Umsatzplanung eine überwiegend gleichmäßige Auslastung des Betriebes.“ 

Thomas Matla: PORTAS bezeichnet sich selbst als "Handwerkliches Familienunternehmen, das in Generationen denkt". Wie macht sich das in Ihrer Unternehmenskultur bemerkbar und für welche gelebten Werte steht PORTAS?

Frank Jüttner: „PORTAS hat sich seit seinem Start mit Franchising im Jahr 1976 bei jedem Franchisepartner um die Mitglieder der gesamten Unternehmerfamilie bemüht. Als der Blick auf die Unternehmerfrauen im Handwerk generell noch distanziert war, hat PORTAS sowohl die Partnerinnen der Franchisenehmer als auch deren Nachwuchs in Schulungen, Seminaren, Erfa-Tagungen und anderen Formaten willkommen geheißen und einbezogen. Diese offene Einstellung prägt bis heute das Miteinander zwischen Franchisegeber und Franchisenehmer und fördert die wertschätzende Begegnung auf Augenhöhe. Die Erfolgsgeschichten von Übergaben von PORTAS-Fachbetrieben in die zweite und in Einzelfällen sogar dritte Generation bestätigen diesen eingeschlagenen Weg.“

PORTAS Ausstellungs-Center, Copyrights by PORTAS DEUTSCHLAND Folien GmbH & Co. Fabrikations KG
PORTAS Ausstellungs-Center, Copyrights by PORTAS DEUTSCHLAND Folien GmbH & Co. Fabrikations KG

Thomas Matla: Wie hoch schätzen Sie die Bedeutung Ihrer Aus- und Weiterbildungsprogramme für Handwerker ein und welche Rolle spielen dabei heute und zukünftig digitale Technologien?

Frank Jüttner: „Aus- und Weiterbildung sind ein Kernthema der PORTAS-Zentrale und heute wichtiger denn je. Die PORTAS-Schulungsmodule haben einen starken Fokus auf den Vertrieb. In der Regel ist es so, dass Handwerker ihr Metier exzellent beherrschen. Viele stoßen jedoch an Grenzen bei dem Umgang mit Kunden und Interessenten oder wissen einfach nicht, wie sie geschickter vorgehen können. Das, was heute in vielen Fachpublikationen des Handwerks als Empfehlung zu lesen ist, praktiziert PORTAS schon seit mehr als 40 Jahren. Selbstverständlich wird auch die praktische Umsetzung jeder PORTAS-Renovierungsleistung gründlich geschult. In jährlich angebotenen Weiterbildungen werden die spezifischen Abläufe immer wieder trainiert und die Fertigkeiten der Werkstattmitarbeiter auf aktuellem Stand gehalten. Digitale Technologien stehen im Moment bei PORTAS im Bereich der Ausbildung noch nicht im Vordergrund, werden aber künftig immer stärker eine wichtige Rolle spielen.“

  

PORTAS Schulungscenter International, Copyrights by PORTAS DEUTSCHLAND Folien GmbH & Co. Fabrikations KG
PORTAS Schulungscenter International, Copyrights by PORTAS DEUTSCHLAND Folien GmbH & Co. Fabrikations KG

Thomas Matla: PORTAS wurde 1974 gegründet und expandiert bereits seit 1976 über Franchise-Partner. Damit zählt das Unternehmen zu den Franchise-Pionieren. Zudem taucht es regelmäßig in Enzyklopädien als "Marke des Jahrhunderts" auf. Wie schaffen Sie es, das Gute im Unternehmen zu bewahren, aber auch durch marktgerechte Weiterentwicklungen vor der inneren Erstarrung zu schützen?

Frank Jüttner: „Der Unternehmensgründer, Horst R. Jung, trägt die Jugend nicht nur im Namen, sondern ist auch heute noch ein Garant dafür, dass der Geist aus der Zeit der Gründung weiterlebt und weitergegeben wird. Eine offene und regelmäßige Kommunikation mit allen Franchisenehmern, aber auch innerhalb der PORTAS-Zentrale ist wichtig für die Identifikation mit dem Unternehmen und die von ihm angebotenen handwerklichen Dienstleistungen. Über viele Jahre wurden die PORTAS-Lösungen entwickelt und nach und nach auf den Markt gebracht. Heute ist PORTAS so breit aufgestellt, dass der Fokus zurzeit auf der Weiterentwicklung der einzelnen Produkte liegt. Stets das Ohr am Markt zu haben und einen engen Kontakt innerhalb der PORTAS-Familie der Franchisenehmer zu pflegen, das hilft den Blick offen zu halten.“

Thomas Matla: Herr Jüttner, vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg in der stetigen Weiterentwicklung des PORTAS-Franchisesystems. 

Das Interview wurde von Thomas Matla im Mai 2018 geführt.

© Thomas MatlaBellone Franchise Consulting GmbH, Zug/CH.

Kontakt: office @bellone-franchise.com www.bellone-franchise.com

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Kontakt PORTAS: www.portas.de